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Beitritt Ecuadors zum Handelsübereinkommen EU – Kolumbien/Peru

Seit 1.1.2017 findet das Handelsübereinkommen zwischen der EU einerseits und Kolumbien und Peru andererseits auch im Verhältnis der EU zu Ecuador – mit wenigen Ausnahmen –  vorläufige Anwendung (ABlEU L 358/1 vom 29.12.2016, s. auch Fachmeldung Zoll – FM – vom 29.12.2016). Der EU-Rat hatte mit Beschluss (EU) 2016/2369 (ABlEU L 356/1 vom 24.12.2016) die Unterzeichnung und vorläufige Anwendung des Beitrittsprotokolls Ecuadors genehmigt. Der Text des Beitrittsprotokolls (S. 3 ff.), der das Handelsübereinkommen in zahlreichen Bestimmungen an den Beitritt Ecuadors anpasst, kann wegen Überlänge der Anhänge nicht von EUR-Lex heruntergeladen werden und dürfte den Abonnenten des ABlEU, wie in solchen Fällen jetzt schon einige Male geschehen, in Form einer CD-ROM zur Verfügung gestellt werden. Der Text des Protokolls mit allen Anhängen kann jedoch über Links in der Pressemitteilung des EU-Rats 648/16 vom 11.11.2016 studiert und heruntergeladen werden. Der Beitritt Ecuadors zu dem Übereinkommen öffnet den Vertragsparteien durch Beseitigung (EU) bzw. schrittweise Reduzierung der Zölle (Ecuador) neue Marktzugangsmöglichkeiten für wichtige Ausfuhrgüter. Hierzu gehören Automobile, alkoholische Getränke sowie Maschinen und Geräte auf Seiten der EU und Fischereierzeugnisse, Bananen, Schnittblumen und Kakao auf Seiten Ecuadors.

KPME


 

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