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Schutzmaßnahmenuntersuchung betreffend die Einfuhren von Stahlerzeugnissen

Das Ergebnis der mit Bekanntmachung v. 26.3.2018 eingeleiteten und später auf zwei zusätzliche Warenkategorien (Nr. 27: Stabstahl aus nicht legiertem oder anderem legiertem Stahl, kaltfertiggestellt; Nr. 28: Draht aus nicht legiertem Stahl) erweiterte Schutzmaßnahmenuntersuchung der Kommission liegt nunmehr vor: Mit DVO (EU) 2018/1013 (ABl. L 181/39 v. 18.7.2018) wurden für 23 der 28 (nicht betroffen sind die Nrn. 10, 11, 19, 24 und 27) in die Untersuchung einbezogenen Waren mit Wirkung ab 19.7.2018 für einen Zeitraum von 200 Tagen Zollkontingente gem. Anh. V der DVO eröffnet. Bei Erschöpfung eines Kontingents wird ein zusätzlicher Zollsatz von 25 %  auf den Zollwert der eingeführten Ware erhoben. „Unterwegs-Einfuhren“ (ohne Wechsel des Bestimmungsorts) sind von den Maßnahmen nicht betroffen, ebenso Einfuhren aus Norwegen, Island und Liechtenstein sowie aus Entwicklungsländern, die nicht in Anh. IV aufgeführt sind. Anh. IV umfasst die Länder Brasilien, China, Ägypten, Indien, Indonesien; Malaysia, Moldau, Südafrika, Mazedonien, Türkei, Ukraine, VAR und Vietnam). Vgl. dazu auch FM Zoll v. 1.8.2018

Quelle


KPME